Jena, 18.5.2026
„Frisst KI unsere Jobs?“ – so lautete der Titel einer kürzlich rund um den Tag der Arbeit ausgestrahlten ZDF-Schwerpunktwoche. In der von Christian Sievers präsentierten Sendung „Am Puls – Deutschland diskutiert“ am 5. Mai drehte sich alles um das Thema „KI – Konkurrent oder Kollege?“ sowie um Fragen, die unter anderem Unternehmen, Beschäftigte und uns als beratende Zukunftszentren bewegen: Was bedeutet KI für uns Menschen und für den Wert unserer Arbeit? Was passiert in der Bildung und in der Ausbildung? Welche Leitplanken braucht es, damit KI für unsere Gesellschaft und Wirtschaft fruchtbar gemacht werden kann?
Zu Gast in der TV-Runde: Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas, deren Haus das „Zukunftszentren“-Programm fördert, Thomas Jarzombek vom Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung, Christiane Benner, Vorsitzende der IG Metall, der Vorsitzende des Deutschen Mittelstands-Bunds (DMB) e.V. Marc S. Tenbieg sowie KI-Experte Roland Scharrer. Eine Besonderheit der Sendung: Menschen aus ganz Deutschland kamen aus ihren Wohnzimmern per Videocall zugeschaltet zu Wort, berichteten, wie KI auf ihre Arbeits- und Lebenswelt einwirkt, und interagierten mit der Podiumsrunde.
Zur Sprache kamen dabei auch die spezifischen Unterstützungsbedarfe von kleinen und mittelständischen Unternehmen. Auch die Erfordernisse im Bereich Weiterbildung wurden thematisiert. Bärbel Bas verwies auf die vom Bundesarbeitsministerium geförderte Begleitung der Digitalisierung in Thüringen. Dazu gehören auch die kostenlosen Beratungskontingente des ZeTT und der KI-Infomobile vom Projekt KI-Studios® des Fraunhofer IAO: „Weil das wirklich hilft.“
Und die KI – wie gehen wir auf gesamtgesellschaftlicher Ebene mit ihr um? Das Fazit des Experten Roland Scharrer: Sie ist ein gutes Hilfsmittel, aber das Urteilsvermögen des Menschen braucht es weiterhin. Zum Schluss der Sendung waren sich die Podiumsgäste einig: Für einen starken Standort Deutschland braucht es mehr Selbstbewusstsein, mehr Mut, mehr Weiterentwicklung, mehr Kooperation.
Die komplette Sendung finden Sie hier.
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Unsere Angebote sind kostenfrei dank öffentlicher Förderung durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, die EU via Europäischer Sozialfonds (ESF) und das Thüringer Ministerium für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie.




