Jena, 11.3.2026
Wie verändern Coworking-Spaces unsere Arbeitswelt? Mit dieser Frage beschäftigte sich das RGCS Symposium 2026 an der Technischen Universität Berlin. Die Veranstaltung der Research Group on Collaborative Spaces (RGCS) brachte Forschende aus verschiedenen Ländern zusammen, die sich mit Coworking, kollaborativen Arbeitsorten und neuen Formen der Arbeitsorganisation beschäftigen. Auch das ZeTT war mit an Bord: ZeTT-Mitarbeiterin Dr. Alexandra Bernhardt (Friedrich-Schiller-Universität Jena) wirkte gemeinsam mit Janet Merkel (TU Berlin) im lokalen Organisationsteam mit.
In den Paper Sessions diskutierten Forschende aus unterschiedlichen Disziplinen aktuelle Studien zu Themen wie:
- Auswirkungen hybrider Arbeitsformen auf Organisationen und Zusammenarbeit
- Coworking-Communities und ihre sozialen Dynamiken
- die Rolle von Coworking-Spaces im urbanen und peripheren Kontext
- neue Konzepte wie Coliving oder Workation
Die Beiträge machten deutlich, dass Coworking-Spaces zunehmend zu wichtigen Infrastrukturen für mobiles und ortsunabhängiges Arbeiten werden. Ein besonderes Merkmal des Symposiums war der enge Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. In einer Paneldiskussion diskutierte Alexandra Bernhardt mit Betreiber*innen von Berliner Coworking-Spaces sowie mit Forschenden darüber, wie sich Coworking von gemeinschaftlich geprägten Initiativen zu einer zunehmend etablierten Arbeitsinfrastruktur in Städten entwickelt hat.
Für das ZeTT ist dieser Austausch besonders relevant: Im Schwerpunkt „Mobiles Arbeiten und Coworking“ unterstützen Alexandra Bernhardt und Thomas Schmidt Unternehmen in Thüringen dabei, flexible und gesundheitsförderliche Arbeitsmodelle zu entwickeln. Der internationale Dialog beim Symposium liefert hierfür wertvolle Impulse aus der aktuellen Forschung.
Sie wollen mehr über unsere Angebote im Bereich Coworking & Mobiles Arbeiten erfahren? Dann informieren Sie sich hier und nehmen Sie Kontakt zu uns auf.
Unsere Angebote sind kostenfrei dank öffentlicher Förderung durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, die EU via Europäischer Sozialfonds (ESF) und das Thüringer Ministerium für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie.








