ZeTT-Radar-Trends

4. Quartal 2021: Vorläufiges Ende der Positivdynamik?

Die Thüringer Wirtschaft zwischen saisonalen Schwankungen, Export-Dämpfern und “Rückkehr” zu  neuer Normalität

Über 500 Unternehmen beteiligten sich an der Online-Umfrage zum ZeTT-Radar im Oktober und November 2021. Geschäftsführungen aller Wirtschaftszweige gaben Auskunft über die betriebliche Lage und die Erwartungen für das vierte Quartal. In der Analyse zeigen sich folgende Trends für die aktuelle Wirtschafts- und Branchen-Entwicklung Thüringens.

Sie können eine PDF-Version der wichtigsten Ergebnisse hier herunterladen.

Geschäftssituation zwischen Stagnation und Dämpfer – trotz guter Lagewerte, bleiben Erwartungen für das Jahresende verhalten

Vorerst Normalisierung der Risiken für Insolvenzen und Existenzgefährdung

Betriebliche Investitionen wachsen vorerst nicht weiter, Digital-Investitionen weiterhin positiv – mit Rückzugstendenzen

Beschäftigungsstabilität im verarbeitenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich, stagnierender bis rückläufiger Arbeitsumfang

Bedeutung der Kurzarbeit lässt nach, aber nicht überall

Berechnung der ZeTT-Trendwerte

Die Trend-Linie verbindet Indexwerte, die sich aus den Lage- und Erwartungswerten in unterschiedlichen Bereichen der Geschäftstätigkeit (allgemeine Geschäftssituation, Export, Investitionen, digitale Investitionen, Arbeitsvolumen, Beschäftigung) errechnen. Die Lagewerte drücken die Salden von Positiv- und Negativeinschätzungen der befragten Unternehmen im Vergleich des gleichen Quartals des letzten Jahres aus, währenddessen Erwartungswerte die Prognose für das nächste Quartal anzeigen. Durch eine Berechnungsformel werden Indexwerte zwischen 0 und 200 erzeugt, wobei ein Wert über 100 anzeigt, dass die Einschätzungen überwiegend positiv sind, unter 100 sind sie mehrheitlich negativ und bei 100 gleichen sie sich aus.

Bei Fragen richten Sie bitte an: forschung@zett-thueringen.de