ZeTT-Radar-Trends

2. Quartal 2024:

Konjunkturfrost mit zarten Frühblühern

In der Rezession einbetoniert sind Bau- und verarbeitendes Gewerbe, schwache Belebung bei Dienstleistern, wachsende Digitalwirtschaft

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Im April 2024 beteiligten sich 445 Unternehmen an der Online-Umfrage zum ZeTT-Radar. Geschäftsführungen aller Wirtschaftszweige gaben Auskunft über die betriebliche Lage im ersten Quartal 2024 und äußerten ihre Erwartungen für das laufende, zweite Quartal 2024. In der Analyse zeigen sich folgende Trends für die aktuelle Wirtschafts- und Branchen-Entwicklung Thüringens.

Sie können eine PDF-Version der wichtigsten Ergebnisse hier herunterladen.

Industrie, Bauwirtschaft und Dienstleistern im Negativbereich, solide Steigerung für die Digitalwirtschaft


Existenzgefährdung bleibt niedrig, Verunsicherung durch die Politik und Fachkräftemangel fordern aber Geschäftsmodelle heraus

Andauernd negatives Investitionsklima für Industrie, Bau und Dienstleistungen, Digitalbranche bekommt dennoch Aufschwung

Personalabbau in den Hauptwirtschaftszweigen, Digitalwirtschaft stellt ein

Berechnung der ZeTT-Trendwerte

Die Trend-Linie verbindet Indexwerte, die sich aus den Lage- und Erwartungswerten in unterschiedlichen Bereichen der Geschäftstätigkeit (allgemeine Geschäftssituation, Export, Investitionen, digitale Investitionen, Arbeitsvolumen, Beschäftigung) errechnen. Die Lagewerte drücken die Salden von Positiv- und Negativeinschätzungen der befragten Unternehmen im Vergleich des gleichen Quartals des letzten Jahres aus, währenddessen Erwartungswerte die Prognose für das nächste Quartal anzeigen. Durch eine Berechnungsformel werden Indexwerte zwischen -100 und 100 erzeugt, wobei ein Wert über 0 anzeigt, dass die Einschätzungen überwiegend positiv sind, unter 0 sind sie mehrheitlich negativ und bei 0 gleichen sie sich aus.

Fragen richten Sie bitte an: forschung@zett-thueringen.de