ZeTT-Radar-Trends

2. Quartal 2022:

Konjunktureinbruch für Thüringer Unternehmen erwartet – Baugewerbe und IT am stärksten betroffen

Über 400 Unternehmen beteiligten sich an der Online-Umfrage zum ZeTT-Radar im April 2022. Geschäftsführungen aller Wirtschaftszweige gaben Auskunft über die betriebliche Lage im Q1 und die Erwartungen für das zweite Quartal. In der Analyse zeigen sich folgende Trends für die aktuelle Wirtschafts- und Branchen-Entwicklung Thüringens.

Sie können eine PDF-Version der wichtigsten Ergebnisse hier herunterladen.

Gute Entwicklung in der Industrie und IT vorerst gestoppt – Bau und Dienstleistungen stehen andauernd unter Druck



Normalisierung im Tourismus, zunehmende Verunsicherung im Baugewerbe

Investitionen sinken wegen schlechter Konjunktur – Digitalisierungsausgaben steigen noch, aber nicht bei den IT-Unternehmen

Der Trend für den Arbeitsumfang vermittelt optimistisches Bild, dagegen spricht ein kritischer Beschäftigungstrend für Bau- und Dienstleistungssektor

Nur wenige Unternehmen greifen zum Mittel Kurzarbeit in der angespannten Situation

Berechnung der ZeTT-Trendwerte

Die Trend-Linie verbindet Indexwerte, die sich aus den Lage- und Erwartungswerten in unterschiedlichen Bereichen der Geschäftstätigkeit (allgemeine Geschäftssituation, Export, Investitionen, digitale Investitionen, Arbeitsvolumen, Beschäftigung) errechnen. Die Lagewerte drücken die Salden von Positiv- und Negativeinschätzungen der befragten Unternehmen im Vergleich des gleichen Quartals des letzten Jahres aus, währenddessen Erwartungswerte die Prognose für das nächste Quartal anzeigen. Durch eine Berechnungsformel werden Indexwerte zwischen 0 und 200 erzeugt, wobei ein Wert über 100 anzeigt, dass die Einschätzungen überwiegend positiv sind, unter 100 sind sie mehrheitlich negativ und bei 100 gleichen sie sich aus.

Bei Fragen richten Sie bitte an: forschung@zett-thueringen.de