ZeTT-Radar-Trends

4. Quartal 2022:

Thüringer Wirtschaft in der Krise auf Talfahrt

Tiefstwerte in allen Wirtschaftszweigen

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Im Oktober 2022 beteiligten sich über 700 Unternehmen an der Online-Umfrage zum ZeTT-Radar. Geschäftsführungen aller Wirtschaftszweige gaben Auskunft über die betriebliche Lage im dritten Quartal 2022 und äußerten ihre Erwartungen für das laufende, vierte Quartal. In der Analyse zeigen sich folgende Trends für die aktuelle Wirtschafts- und Branchen-Entwicklung Thüringens.

Sie können eine PDF-Version der wichtigsten Ergebnisse hier herunterladen.

Kein Ende des Abschwungs in Sicht


Existenzgefährdung ist branchenübergreifend auf Rekordhöhe

Trend zum Investitionsrückgang festigt sich – stagnierende Digitalinvestitionen

Die Mehrheit der Unternehmen vermeldet Personalabbau – nur die Digitalwirtschaft konsolidiert

Kurzarbeit gewinnt zum Jahresende an Bedeutung

Berechnung der ZeTT-Trendwerte

Die Trend-Linie verbindet Indexwerte, die sich aus den Lage- und Erwartungswerten in unterschiedlichen Bereichen der Geschäftstätigkeit (allgemeine Geschäftssituation, Export, Investitionen, digitale Investitionen, Arbeitsvolumen, Beschäftigung) errechnen. Die Lagewerte drücken die Salden von Positiv- und Negativeinschätzungen der befragten Unternehmen im Vergleich des gleichen Quartals des letzten Jahres aus, währenddessen Erwartungswerte die Prognose für das nächste Quartal anzeigen. Durch eine Berechnungsformel werden Indexwerte zwischen 0 und 200 erzeugt, wobei ein Wert über 100 anzeigt, dass die Einschätzungen überwiegend positiv sind, unter 100 sind sie mehrheitlich negativ und bei 100 gleichen sie sich aus.

Bei Fragen richten Sie bitte an: forschung@zett-thueringen.de