Assistenzsysteme und kollaborative Robotik
Assistenzsysteme gewinnen auf dem Shopfloor produzierender Unternehmen immer mehr an Bedeutung und sind aus dem Unternehmensalltag kaum wegzudenken: Sie
- entlasten Mitarbeitende,
- vereinfachen die Entscheidungsfindung,
- verringern die Fehleranzahl,
- erleichtern insgesamt die Arbeit.
Jedoch fehlen kleinen und mittleren Unternehmen im Tagesgeschäft oft Ressourcen und Zeit, sich mit den neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Assistenzsysteme auseinanderzusetzen und ihre Potentiale auf das eigene Unternehmen zu übertragen.
Mit Hilfe von Qualifizierungen unterstützen unsere Experten an der TU Ilmenau die kleinen und mittleren produzierenden Unternehmen dabei, erste Erfahrungen im Umgang mit Assistenzsystemen zu sammeln und dafür erforderliche Kenntnisse aufzubauen.
Neues Qualifizierungskonzept: Industrieller 3D-Druck
Kleine und mittlere Unternehmen können nun auch mit Unterstützung unseres Teams den industriellen 3D-Druck kennenlernen und testen. ZeTT-Experte Johannes Block: „Gerne unterstützen wir Unternehmen dabei, diese Technik in bestehende Prozesse zu integrieren, und vermitteln praxisnahe Inhalte anhand typischer Anwendungsfelder im Betrieb.“
Ein Schwerpunkt des Angebots liegt auf dem Vorrichtungsbau, zum Beispiel der Herstellung von Prüflehren, Knickschablonen und anderen Hilfsmitteln zur Qualitätssicherung. Darüber hinaus gibt unser Team Einblicke, wie individuelle Erweiterungen für bestehende Anlagen – etwa Greifer oder Halterungen für Sensoren von Cobots – realisiert werden können. Besonders vorteilhaft: Farben, Geometrien und Materialeigenschaften können in verschiedenen Ausführungen umgesetzt werden – abgestimmt auf die jeweilige technische Anforderung.
Das Konzept richtet sich an alle Unternehmen, die die Potenziale des 3D-Drucks praktisch erschließen möchten, zum Beispiel im Bereich Prototypenbau oder zur Fertigung individueller Betriebsmittel.

Vom Erstkontakt zur Qualifizierung – in nur 3 Schritten zur Umsetzung:

Assistenzsysteme
Anwendungsbeispiel
Produktionsplanung
Projektmotivation:
Beschäftigte treffen situative und intransparente Entscheidungen (z. B. bei der Abarbeitung der Aufträge an der Maschine). Der Grund ist ein geringer Digitalisierungsgrad innerhalb der Fertigung.
Erprobungspartner: PHÖNIX Werkzeugbau GmbH
Dauer: 10 Monate
„Im Tagesgeschäft fehlt einem kleinen Unternehmen, wie uns, oft die Zeit, sich vertieft mit Unterstützungsprozessen, wie z. B. Qualifizierung, zu befassen. Dank ZeTT konnten wir innerhalb eines knappen Jahres unsere Fertigungsplanungs- und –steuerungsprozesse digitalisieren, wobei unsere Mitarbeiter von Anfang an in den Veränderungsprozess eingebunden waren.“
Marko Möller, GF






